DigitalDetox

Checkst du deine Mails bevor du aufstehst? Gehst du mit deinem Smartphone auf die Toilette? Besuchst du mehrmals täglich Facebook? Hast du manchmal das Gefühl, du könntest etwas verpassen?

Wenn du diese Fragen mit Ja beantwortest, hätten wir für dich einen passenden Neujahrsvorsatz: Digital Detox.

Digital Detox

Beim neusten Trend aus den USA geht das darum, weniger Zeit mit digitalen Inhalten und Bildschirmen zu verbringen. Bei der digitalen Diät soll das analoge Leben wieder erlernt und geschätzt werden. Und aufmerksame Geschäftsleute haben bereits für Digital Detox lukrative Geschäftsmodelle entwickelt. In verschiedenen Ländern wie in den USA oder Deutschland werden Digital Detox Camps angeboten. Beim Einchecken ins Camp müssen alle digitalen Gadgets abgegeben werden. Beim Wandern oder Meditieren werden Körper und Geist entspannt und entschleunigt. Die Regeln der Camps sind einfach:

  • No Digital Technology404896_10150450222869272_235187681_n
  • No Networking
  • No Phone, Internet or Screens
  • No Work-Talk
  • No Clocks
  • No Boss
  • No Stress
  • No Anxiety
  • No Fomo (fear of missing out)

 

Gemäss Digitaldetox.org haben schon über 15 Retreats mit über 1’000 Teilnehmenden stattgefunden. Wer Interesse an einem analogen Camp im 2015 hat, findet die Daten für 2015 unter Campgrounded.org. Auch in Deutschland fand am 16. und 17. Oktober 2014 das erste Digital Detox Camp Deutschland statt. Am 29. April 2015 startet das nächste Camp in Mallorca.

Mein Fazit

Die Idee des digitalen Entschlackens finde ich sehr sinnvoll. Immer mehr von uns sind süchtig nach Social Media und ihrem Smartphone. Der permanente Input von Facebook, Twitter, Instagram und Co. können für unsere GehDigital Detoxirne und unsere Aufmerksamkeitsspanne schädlich sein, wie Forschungsergebnisse zeigen. Daher ist ein sinnvoller Umgang mit den neuen Medien notwendig. Die amerikanischen Camps für sich erinnern mich an „Pfadi-Ferien“ oder auch an „Woodstock“ und orientieren sich für meinen Geschmack zu stark an der Hippiebewegung. Aber wer weiss: „Ein bisschen Hippie schadet nie.“ 

 

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